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Zirkuslager in Tägerwilen

   
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Am Montag 31. Mai ging unser Zirkusabenteuer los. Bis am 4. Juni nannten wir in Tägerwilen eine Zirkusunterkunft unser Domizil. Die Kinder trafen mit neugierigen und gespannten Gesichtern in der SSW ein. Als der Reisebus fertig beladen war, konnte die Fahrt in Richtung Thurgau losgehen. Die Fahrt endete erstmals beim Rheinfall in Neuhausen, wo wir unser Mittagslunch einnahmen. Um ca. 14 Uhr trafen wir dann in Tägerwilen bei unserer Lagerunterkunft Castello ein, bestehend aus acht Zirkuswagen und einem kleinen Zirkuszelt.
Die Zirkusunterkunft wurde bestaunt, die Wagen bezogen und eingerichtet. Die restliche Zeit wurde mit dem Erkunden der Gegend und mit allerlei Spielen verbracht. Als dann Oliver, unser Zirkuspädagoge mit seinem Hund eintraf, war unsere Zirkusgruppe komplett. Ein erlebnisreicher erster Tag neigte sich dem Ende zu. Man konnte die Vorfreude der Kinder auf die kommenden Tage spüren, es dauerte am Abend etwas länger bis endlich Nachtruhe in den einzelnen Zimmern einkehrte.

An den folgenden drei Tagen, jeweils am Vormittag, wurden mit Einüben und Trainieren der Zirkusnummern für unseren Zirkusa LaBello verbracht. Die Kinder trainierten fleissig in den Gruppen und knüpften nahtlos an den Kunsttücken an, die schon in der Projektwoche entstanden sind. So gab es Zauberei, Balance, Kraft, Fakirkunststücke, Jonglieren, Akrobatik, Raubtiere und Clownnummern, welche immer konkretere Formen annahmen. Unsere jungen Artistinnen und Artisten konnten mit viel Motivation, mit Anregungen von Oliver und je nach dem mit einiger Geduld der Erwachsenen ihre Nummern verfeinern und in einen Ablauf bringen.
An den Nachmittagen hatte das Lager-OK jeweils kleine Ausflüge geplant. So verbrachten wir den Dienstagnachmittag am Seeufer von Kreuzlingen in der grosszügigen Anlage, wo wir unter anderem den Aussichtsturm bestiegen um die wunderschöne Aussicht über den Bodensee geniessen zu können. Weiter ging es ans Bodenseeufer zum Steine türmen, zum Froschteich, zum Streichelzoo und zum riesigen Spielplatz. Zurück in der Unterkunft wurden wir mit einem reichhaltigen Abendessen verwöhnt. In dieser Nacht war es bald ruhig, die Müdigkeit hatte gesiegt.


Der Ausflug am Mittwochnachmittag führte uns als Fussgänger über die Landesgrenze zum Sealife in Konstanz (D). Dort konnten wir die Unterwasserwelt hautnah erleben und viele spannende Wassertiere beobachten. Viel Zeit wurde dann im Sealife-Laden benötigt, bis jedes Kind ein Souvenir gefunden und an der Kasse bezahlt hatte. Umso grösser war danach die Freude, das Erworbene gegenseitig zu zeigen. Durch das intensive Üben am Vormittag und den Ausflug über die Grenze am Nachmittag fand nach dem Nachtessen bald jeder Künstler seine verdiente Ruhe im Zirkuswagen.
Der dritte Ausflug war zur nahen Ruine Castell mit gemeinsamem Grillieren geplant. Da es aber am Donnerstag regnete, blieben wir in unserer Lagerunterkunft und feilten noch an den Kunststücken. Zudem wurden die Zirkuskostüme ausgesucht und anprobiert. Anschliessend hatten die Wohngruppen die Möglichkeit, selber etwas zu unternehmen. Die Chamäleons begaben sich auf einen ausgedehnten Spaziergang. Die Bärenhöhle blieb zurück und verbrachte den restlichen Nachmittag mit spielen und Ämtli erledigen. Mit dem Abendessen und der letzten Übernachtung stieg langsam die Spannung auf die Aufführung am Freitag. Trotzdem schliefen alle ganz feste und einzelne Erwachsene vergnügten sich noch mit dem Werwolfspiel.

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Am Freitagmorgen fand die Hauptprobe mit Kostümen und Musik statt. Wenig später trafen auch schon die ersten Eltern, Geschwister und Besucher mit dem eigens dafür organisierten Car ein. Das Wetter spielte toll mit, die Sonne zeigte ihre Kunststücke, es war angenehmen warm. Dies war eine verdiente Entschädigung für die eher kühleren, vergangenen Tage.

Bei der Zirkusaufführung waren alle Kinder konzentriert und engagiert mit dabei. Die harte Arbeit, das stete Üben und Wiederholen und das gegenseitige Unterstützen haben sich gelohnt. Die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre Leistungen; das Schöne war, dass jede und jeder seinen eigenen Teil zum Ergebnis beitragen konnte. Die Eltern und Besucher gaben stürmischen Applaus und freuten sich über das Dargebotene ihrer Kinder. Da am Morgen schon fleissig gepackt und geputzt wurde, marschierten alle Kinder mit ihren Eltern zum nahegelegenen Bauernhof, wo unsere Küchencrew mit einem einfachen Mittagessen auf uns wartete. Danach machten wir uns alle gemeinsam mit dem Reisebus auf die Rückreise in den Aargau zurück nach Walde. Müde aber zufrieden gingen alle Kinder, Eltern und Erwachsenen der SSW ins verdiente Wochenende. Wohl mancher Zirkuskünstler träumte nochmals von der farbigen Welt der Zirkusmanege und von der tollen Nummer, in welcher er beteiligt war.

Ein Dank gilt unserem Küchenteam für die feinen, reichhaltigen Buffets und Essen. Auch ein Dank geht an das Lager-OK für das gut organisierte Zirkuslager, aber auch an alle Betreuer für die angenehme Zusammenarbeit. Abschliessend läst sich sagen, dass wir, trotz dem nicht gerade sommerlichen Wetter, ein super tolles Zirkuslager mit vielen Erlebnissen, Eindrücken und Erinnerungen erleben durften. Wir haben uns dem Zirkusleben, dem Zirkusalltag angenähert und freuen uns schon, unsere einstudierten Kunststücke am SSW-Fest am 25. September 2010 der Öffentlichkeit präsentieren zu können!

S. Portmann / B. Imboden

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Neuer Bericht:

Projektwoche 2012

 

   
 

Vorschau:

Am Samstag, 22. September 2012 feiern wir mit der Bevölkerung
100 Jahre Schulhaus Schiltwald.

Dazu sind alle herzlich eingeladen!

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